Artikel über Fallpauschalen

Artikel / Communiqué in Deutsch

Tages-Anzeiger, April 2012

Fallpauschalen: Ärzte sammeln Meldungen über Negativfolgen

Die Einführung der Fallpauschalen hat in der Ärztegesellschaft und in der Chefarztgesellschaft des Kantons Zürich Befürchtungen geweckt, dass die Medizin über die Massen ökonomisiert wird und die Behandlungsfreiheit nicht mehr gegeben ist. Darum haben sie per April 2012 ein Meldesystem für Fälle mit Negativfolgen geschaffen.

Tages-Anzeiger, Januar 2012

Spitäler überweisen Patienten in kritischem Zustand in Rehakliniken

Da die Spitäler seit der Fallpauschalen-Einführung im Januar 2012 pro Patienten eine fixe Pauschale bekommen, steigt für diese der wirtschaftliche Druck, die Patienten frühzeitig zu entlassen. Dies wieder führt dazu, dass Rehakliniken die Patienten bereits kurz nach dem Eingriff übernehmen müssen.

FMH, Januar 2012

FMH: Ein Grossteil der Ärzteschaft steht der SwissDRG-Einführung kritisch gegenüber

In einer vom FMH in Auftrag gegebenen Befragung von rund 1200 Spitalärztinnen und -ärzten sowie von 270 ambulant tätigen Medizinerinnen und Medizinern äusserten sich die meisten besorgt über die Einführung der SwissDRG. Viele befürchten, dass es zu einer Einschränkung der Behandlungsfreiheit kommt.

NZZ, Dezember 2011

Fallpauschalen festgesetzt

Nachdem der Kanton die provisorischen Fallpauschalen bekannt gab, äusserte die Stadt Zürich ihre Bedenken. Die Beiträge seien viel zu niedrig angesetzt und könnten zu einer Verschlechterung des städtischen Budgets um 17.5 Millionen Franken führen.

NZZ, Dezember 2011

Kassen und Spitäler kaum einig

Obwohl in einem Monat die neue Spitalfinanzierung in Kraft tritt, wurden bis jetzt nur wenige Verträge über die Höhe der neuen Basisrate abgeschlossen. Noch bestehen bei vielen Spitälern und Krankenkassen grosse Fragezeichen.

NZZ, November 2011

Kantone, Spitäler und Versicherer in der Pflicht

Bis am 1. Januar die neue Spitalfinanzierung in Kraft tritt, muss noch viel Arbeit geleistet werden. Wesentliches steht für die Umstellung noch nicht bereit: Die Kantone müssen noch die Spitallisten erstellen und die Spitäler und Versicherer die Preise aushandeln.

F&W, September 2011

Medtech-Hersteller müssen reagieren

Die Einführung der Fallpauschalen per 1. Januar wird einige Änderungen für die Medtech-Branche mit sich bringen und nicht ohne Druck auf die Preise über die Bühne gehen, wie Erfahrungen aus Deutschland zeigen.

NZZ, August 2011

Spitäler gegen Tarifsystem

Das neue Fallpauschalensystem wird von den Spitälern scharf kritisiert. Sie wehren sich vor allem gegen den Zwang zur Übermittlung von Patientendaten an die Krankenkassen und bemängeln, dass die vereinbarte Abgeltung der Investitionskosten von vielen Spitälern als zu wenig hoch eingestuft worden seien.

Schweizerische Ärztezeitung SÄZ, Januar 2011

SwissDRG: ein Jahr vor der Einführung

Der Beitrag geht auf aktuelle und für die Ärzteschaft relevante Aspekte wie beispielsweise die Zusatzentgelte ein.

NZZ, Dezember 2010

DRG Fallpauschalen bringen nicht nur Vorteile

Einheitliche Fallpauschalen für Spitalbehandlungen können in Teilbereichen sinnvoll sein, insgesamt werden sie sich aber auf die Betreuungsqualität nachteilig auswirken. Offene Fragen sollten vor der Einführung ehrlich beantwortet werden.

Tages-Anzeiger, Dezember 2010

Das Spital ist endgültig kein Asyl mehr

Das Kantonsspital Winterthur bereitet sich auf die Fallpauschalen vor. Nicht nur die Informatik wird umgestellt, auch das Personal muss umdenken.

NZZ Online, September 2010

Ein Herz aus Stein

Schön, aber krank - wie die Schweiz wegen starrer Strukturen im Gesundheitswesen Chancen verpasst. Von Thierry Carrel.

Schweizerische Ärztezeitung SÄZ, Juli 2010

SwissDRG: ein Zwischenfazit

Wie ist der Stand der vorbereitenden Arbeiten, und welche Problempunkte gilt es noch zu lösen? Welche begleitenden sichernden Massnahmen braucht es für die Einführung? Den Fragen wird in diesem Artikel, kurz nach Veröffentlichung der SwissDRG-Version 0.3, auf den Grund gegangen.

NZZ, Mai 2010

Teure Spitalfinanzierung mit Fallpauschalen

Mit dem fallbezogenen Spitalvergütungssystem werden Spitäler unter Druck geraten, ihre Kosten pro Fall möglichst tief zu halten. Dabei ist fraglich, ob der grundversicherte Patient unter dem neuen System noch Zugang zu innovativen medizinischen Behandlungen innert nützlicher Frist hat.

SonntagsZeitung, Februar 2010

Uni-Spitäler schlagen Alarm

Die Schweizer Uni-Spitäler stellen erstmals Bedingungen für die 2012 vorgesehene Einführung der Fallpauschalen im Gesundheitswesen.

NZZ, September 2009

Fallpauschalen an Spitälern

Der Systemwechsel zu Fallpauschalen an Spitälern ab 2012 soll begleitet und laufend überprüft werden. Die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) verlangt eine rechtzeitig einsetzende Begleitforschung.

Kolumne des FASMED für www.univadis.ch, Juli 2009

DRG – eine Hürde für die Medizinaltechnik?

Werden die Fallpauschalen patientenverträglich gestaltet und somit die modernen medizintechnischen Errungenschaften auch unter der neuen Spitalfinanzierung zeitnah und in der benötigten Qualität zur Verfügung gestellt?

SPO Patientenschutz, Juni 2009

Fallpauschale für Patienten: Vor- oder Nachteil?

Wegen der aus dem Ausland bekannten negativen Auswirkungen auf die Patienten und Patientinnen sowie das Personal fordert die SPO dringend verbindliche flankierende Massnahmen.

FASMED Mediengespräch vom 14.01.2010

Tages-Anzeiger, Januar 2010

Kostendruck zwingt Spital zur Rationierung moderner Herzklappen

Herzchirurg Thierry Carrel warnt, dass die neuen Fallpauschalen den Zugang zur Spitzenmedizin erschweren.

NZZ, Januar 2010

Warnung vor Fallpauschalen

An einer Veranstaltung des Branchenverbands der Medizinaltechnologie-Industrie FASMED wurde diskutiert, dass die neue Spitalfinanzierung auch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann.

FASMED, Januar 2010

Referat Melchior Buchs, Generalsekretär FASMED:

Von der Kosten- zur Nutzendiskussion

FASMED, Januar 2010

Referat Nicolas Markwalder, Präsident FASMED

Die Medtech-Branche im Spannungsfeld der gesundheitspolitischen Entwicklungen, insbesondere im Hinblick auf SwissDRG.

FASMED, Januar 2010

Referat Ursula Biermann, Buchautorin und Wissenschaftsjournalistin

Der Alte stirbt doch sowieso. Erfahrungen mit Fallbeispielen aus Deutschland.

 
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