Artikel über Implantate und Medizintechnik
Artikel / Communiqué in Deutsch
Schrittmacher für Schnarcher
Vier Prozent der Bevölkerung leiden unter dem Schlafapnoesyndrom. Hierbei kommt es aufgrund eines Erschlaffens der Muskeln im Rachen und der Zunge zu sekundenlangem Atemstillstand während des Schlafens. Amerikanische Forscher haben nun einen Schrittmacher getestet, der mittels elektrischer Stromstösse den Nerv, der zur Zunge führt, stimuliert und so verhindert, dass die Muskeln erschlaffen.
Epilepsie-Patient mit Hirnschrittmacher
Ende März wurde in der Schweiz zum ersten Mal einem Epilepsie-Patienten ein Hirnschrittmacher implantiert. Dieser stimuliert in einem festen Rhythmus die Nervenzellen im Gehirn. Damit will man seine häufigen schweren epileptischen Anfälle mit Krämpfen und Bewusstlosigkeit in den Griff bekommen.
Sind hohe und steigende Gesundheitskosten schlecht?
Die Gesundheitsausgaben steigen in praktisch allen Ländern, dies auch aufgrund von technischem Fortschritt. Gerade hier hat sich aber eindrücklich gezeigt, dass diese zunehmenden Kosten mit einem grossen Nutzen verbunden sind. So bringen beispielsweise moderne künstliche Gelenke dem Patienten vor allem eines zurück: eine stark erhöhte Lebensqualität.
Dank neuer Hüfte: Erbauer des Sechseläuten-Bööggs baut seinen 47. Böögg
Nachdem er vergangenes Jahr nur mit Medikamenten am Sechseläuten-Umzug mitmachen konnte, kann Hans Wahrenberger dieses Jahr nach gelungener Hüft-Operation die Verbrennung seinen 47. Bööggs schmerzfrei miterleben.
Verweigerte Kostenübernahme: Operation für 77'000 Franken selber bezahlt
Da es sich nicht um eine gesetzliche Pflichtleistung handelt, weigerte sich eine Krankenkasse gegenüber einer Patientin, deren Kosten für eine Blasenschrittmacher-Operation zu übernehmen. Und dies, obwohl die Krankenkasse dadurch jährlich über 10'000 Franken Kosten sparen und die Operation breites nach spätestens sieben Jahren amortisiert sein wird.
Wenn Blinde wieder sehen können
Mittels eines elektronischen Netzhautimplantats haben Forscher bei praktisch blinden Patienten Ansätze der Sehfunktion wieder herstellen können. Dabei werden Bilder einer externen Kamera zur in der Netzhaut implantierten Prothese gesendet, welche daraufhin die kranken Sinneszellen stimuliert.
Der Körper bildet eigenes Schmiermittel für Hüft-Implantate aus Metall
Amerikanische und deutsche Forscher konnten nachweisen, dass sich auf der Metalloberfläche künstlicher Hüftgelenk-Implantate eine dicke kohlenstoffreiche Schicht bildet, die für reibungsarmes Gleiten sorgt. Dank dieser Entdeckung hoffen die Forscher, die Gleitfähigkeit der Metall-Hüftgelenke soweit zu verbessern, dass diese auch bei jungen Patienten lange halten.
Medizintechnologie: über Implantate und den Forschungs- und Produktionsstandort Schweiz
Im Zentrum der Berichterstattung stehen neue Therapien und Innovationen, die Wichtigkeit des Produktionsstandorts Schweiz für die Medtech-Branche sowie die volkswirtschaftliche Bedeutung von Implantaten. Denn Implantate helfen nicht nur, wichtige Körperfunktionen aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen, sie ermöglichen den Betroffenen oftmals die Rückkehr in ein aktives Leben.
Implantat schützt Netzhautzellen vor dem Absterben
Das Absterben von Netzhautzellen führt zu Sehverlust im Alter. Die Makula-Degeneration gehört zu den häufigsten Augenerkrankungen im Alter, für die es bislang keine Therapie gab. Forscher haben nun ein Implantat entwickelt, welches eingepflanzt im Auge einen Netzhaut-schützenden Faktor produziert. Damit kann die Erkrankung zwar nicht geheilt, jedoch aufgehalten werden.
Wieder klar sehen - auch im Alter (Kopie 1)
Jährlich erkranken Zehntausende in der Schweiz am grauen Star, welcher aufgrund verringerter Sehkraft die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränkt. Dank implantierbaren Kunstlinsen kann das Sehvermögen wieder so hergestellt werden, dass danach oft auf eine Brille verzichtet werden kann.
Pedaleur mit Charme
Der zweitschönste Schweizer von 2010, Stefan Tobler, wird im August in Frankreich ein 1200-Kilometer-Rennen in 80 Stunden bestreiten. Seine künstliche Hüfte wird auch dieser sportlichen Herausforderung standhalten.
Künstliche Herzklappen bringen Blut in die richtige Bahn
Bleibt ein Herzklappenfehler unbehandelt, kann dies bis zum Herzversagen führen. Ein künstlicher Herzklappenersatz kann vorzeitig Abhilfe schaffen.
Jetzt klappt es wieder richtig
Für Menschen, denen eine neue Herzklappe eingesetzt wird, beginnt damit oft ein neues Leben. Das kann bis hinauf zur Spitze des Mount Everest führen.
Das Ersatzteillager für den Körper aufstocken
Die Medizinaltechnik hat in der Schweiz eine grosse wirtschaftliche Bedeutung. Der Innovationsdruck ist in dieser Branche besonders gross.
Das menschliche Ersatzteillager wächst und wächst
Hüftgelenk- und Kniegelenkersatz sind bekannt. Mittlerweile können jedoch weit mehr Körperteile ersetzt werden - spezielle Implantate helfen auch gegen Parkinson, Depression und Schmerz.
Unbeschwert reisen dank Telemedizin
Ob Flugzeug, Schiff oder Bahn, Träger eines Herzschrittmachers oder ICDs konnen in der Regel bedenkenlos reisen. Innovative Implantate und moderne Techniken wie die Telemedizin bieten ihnen heute noch mehr Sicherheit.
Implantate bringen Lebensqualität und Mobilität zurück
Armin Schrick, Delegierter Sektion Implantate des FASMED, Dachverband der Medizintechnik über Fortschritte und Herausforderungen der Medizintechnik-Branche.
So bleiben Sie beweglich
Ein Bandscheiben-Vorfall kann sehr schmerzhaft und unangenehm sein, braucht aber selten eine Operation. Ist ein chirurgischer Eingriff nötig, bietet die Medizin heute schonendere Verfahren an.
Ein Ballon richtet gebrochene Wirbel wieder auf
Mittels der Ballon-Kyphoplastie können gebrochene Wirbel wieder aufgerichtet und so die Stabilität und Mobilität der Patienten wieder hergestellt werden.
Die Schulter – Unser beweglichstes Gelenk ist sehr verletzlich
Das Schultergelenk ist anfällig für Abnutzungserscheinungen und Verletzungen. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Erzielen Physiotherapie und Medikamente keine Erfolge mehr, kann ein künstliches Schultergelenk Abhilfe schaffen.
Ich brauche den Wettkampf
Als 45-Jähriger hätte er sich das niemals zugetraut. 25 Jahre später nimmt Wolfgang von Känel bereits zum dritten Mal am Ironman-Triathlon teil - mit einem künstlichen Hüftgelenk!
Der Ironman vom Ägerital
Seine Karriere sei beendet, erklärte ihm der Chirurg. Jetzt gehört der
70-Jährige Wolfgang von Känel zu den Besten im Triathlon.
Schmerzfrei dank neuem Gelenk
Schön, sportlich und jung - diese Voraussetzungen erfüllen alle
Mister-Schweiz-Kandidaten. Von seinen Mitbewerbern unterschied den
Vize-Mister-Schweiz 2010 Stefan Tobler etwas Unsichtbares: sein Hüftimplantat.
Taktgeber für das Herz
Vielleicht sind Sie einer der rund 30'000 Menschen in der Schweiz, die einen Herzschrittmacher oder einen Defibrillator unter der Haut eingepflanzt tragen. Was sollten Sie beachten, damit der Taktgeber für Ihr Herz selber intakt bleibt?
Lebensrettender Stromschlag - ICDs bringen das Herz wieder in den richtigen Takt
Patienten, die zu gefährlichen Rhythmusstörungen neigen, können beruhigter leben als noch vor 20 Jahren. Ihnen kann heute ein ICD eingesetzt werden, der lebensbedrohende Fehlrhythmen sofort erkennt und behandelt. Er rettet den Patienten das Leben - oft mehrmals.
Mobil und schmerzfrei im Alter
Am Morgen ohne Hilfe aufstehen, sich kleiden, Einkäufe erledigen oder spazieren gehen. Nicht für alle Menschen selbstverständlich oder aber mit starken Schmerzen verbunden. Knie und Hüftimplantate stellen die Mobilität wieder her und bringen so Lebensqualität und Unabhängigkeit zurück.
Ein Kästchen gegen das Zittern
Verlangsamte Bewegungen, versteifte Muskeln und ein Zittern der Hände und oft auch der Füsse sind typische Symptome der Parkinson-Krankheit. Hirnschrittmacher können diese Störungen verringern.
Implantate - Ersatzteile für den Körper
Den meisten fällt zum Begriff «Implantat» spontan der künstliche Zahnersatz ein. Die Palette medizinischer Implantate für den menschlichen Körper ist allerdings sehr viel breiter. Sie sind heute für sehr viele Körperteile verfügbar.
Ersatzteile für fast alles
Am besten ist es immer noch, wenn unser Körper durchhält bis ans Lebensende. Tut er das nicht, gibt es heute unglaublich viele Implantate als Ersatz.
Herzschrittmacher „sprechen“ mit dem Arzt
Die Telemedizin ermöglicht den Trägern eines Herzschrittmachers oder ICDs noch mehr Sicherheit und Lebensqualität. Das Fernüberwachungssystem kontrolliert die Herzaktivität 24 Stunden am Tag und schlägt im Notfall Alarm.
Mehr Kraft fürs Herz
Erstmals hat eine Patientin in der Schweiz eine Herzpumpe der neuesten Generation erhalten. Das Hilfsmittel könnte die Transplantation eines fremden Herzens ersetzen.
Bessere Hilfen für altersschwache Augen
Die meisten Menschen mit Alterssichtigkeit kommen mit Brille gut zurecht. Aber auch neuartige Kontaktlinsen und Operationen können sich lohnen.
Die Brille im Auge
Brille ade. Und zwar für immer. Wer diesen Wunsch hegt und sein Auge nicht lasern lassen will, kann sich neuerdings eine Reihe von Kunstlinsen, sogenannte Intraokularlinsen (IOL) implantieren lassen.
Ein Implantat für jeden Körperteil
Jeder Mensch wünscht sich, so lange wie möglich mobil zu bleiben. Mobilität bedeutet Lebensqualität und Unabhängigkeit. Dank grossen Fortschritten bei Implantaten ist dies heute möglich.
Kleines Land mit grosser Wirkung
Was leistet die Medizintechnik für die Lebensqualität unserer Gesellschaft? Implantate und Hörgeräte sind gute Beispiele, um deren Beitrag aufzuzeigen. Mit einem Hüft- oder Knieimplantat können viele Leute länger beschwerdefrei und mobil leben.
Ein Kästchen in der Brust
Als vor gut 50 Jahren der erste Herzschrittmacher eingesetzt wurde, war der batteriebetriebene Lebensretter revolutionär. Heute leben Tausende damit, manche sogar mit einem kleinen Defibrillator
Schmerzfrei dank Implantat
Der 28-jährige Stefan Tobler trägt seit zwei Jahren ein künstliches Hüftgelenk. Der Mister-Schweiz-Kandidat hat deshalb aber keineswegs geringere Chancen auf den Titel.
Parkinson – Das Zittern auf Knopfdruck abschalten
Die Diagnose Parkinson ist für die Betroffenen wie ein Schlag ins Gesicht. In der Schweiz leiden circa 15'000 Menschen unter der Krankheit. Hirnschrittmacher können die durch die Krankheit verursachten Bewegungsstörungen verringern
Freie Bahn in Herz und Beinen
Verstopfte Arterien müssen häufig mit einem operativen Eingriff geöffnet werden. Bei 30 bis 50 Prozent der Patienten kommt es zu einem erneuten Verschluss. Mit einem Stent-Implantat wird dieses Risiko erwiesenermassen reduziert.
Stück um Stück ein neuer Mensch
Vom Scheitel bis zur Sohle künstliche Körperteile: Mit neuen Werkstoffen und innovativer Technik schenken Ärzte jungen und alten Patienten Lebensqualität.
Wenn Kniegelenke Unterstützung brauchen
Viele Menschen sind aufgrund einer vorwiegend sitzenden Arbeitsweise, falscher Belastung oder intensiver sportlicher Betätigung bereits ab etwa 35 Jahren mit Abnutzungserscheinungen an Knien und Hüften konfrontiert. Frühzeitiges Handeln ist von Vorteil.
Implantierbares Teleskop als Sehhilfe
Bereits über 200 Patienten mit altersabhängiger Makuladegeneration (AMD), einer weitverbreiteten degenerativen Augenerkrankung, haben ein winziges Teleskop in die Pupille eines Auges implantiert bekommen.
"Nebel in den Augen" - Kunstlinsen gegen den Grauen Star
Älteren Menschen macht häufig die verschwommene Sicht zu schaffen. Der Graue Star ist ein weit verbreitetes Volksleiden. Kunstlinsen ermöglichen Patienten jedoch, dass sie nach der Operation oftmals sogar ohne Brille sehen können.
Impulse fürs Gemüt
Bei manchen Menschen mit Depressionen nützen weder Psychotherapie noch Medikamente. In Zukunft könnten Hirn-Schrittmacher diesen schwerstdepressiven Menschen helfen.
Strenge Standards für Medizinaltechnik-Produkte
Medizinaltechnische Geräte haben strenge Standards der Behörden zu erfüllen. Sämtliche Produktionsvorgänge müssen dokumentiert sein, damit eine Firma bei Inspektionen jederzeit Rechenschaft über ihre Arbeit ablegen kann.
Künstliche Hüftgelenke - mobil und schmerzfrei dank Implantaten
Gelenkverschleiss gehört zu den häufigsten chronischen Krankheiten und kann behandelt werden: Europaweit erhalten jährlich 500'000 Patienten ein künstliches Hüftgelenk, davon 20'000 in der Schweiz.
"Sinnlose Medizin machen wir nicht"
Eine Herzklappenoperation für 30'000 Franken bei einem 90-Jährigen: Der Eingriff kann für Bernhard Meier, Chefarzt der Kardiologie am Inselspital Bern, durchaus sinnvoll sein.
ETH Zürich schafft Professur für Medizintechnik
Die ETH Zürich kann dank einer Spende von zehn Millionen Franken eine Professur für Medizintechnik schaffen. In enger Zusammenarbeit mit der Schulthess Klinik Zürich soll diese orthopädische Technologien entwickeln und so den Medizintechnik-Standort Zürich fördern.
Neue Informations-Plattform für Patienten und ihre Angehörigen
Was für Implantate gibt es? Und welchen Nutzen bieten sie? Die neue Website www.implantate-schweiz.ch vermittelt umfangreiches Wissen über die verschiedenen Arten von Implantaten sowie zeitgemässe Behandlungsformen und bietet eine Fülle an Hintergrundinformationen.
Mit Hitze gegen das Vorhofflimmern
Gegen das Vorhofflimmern, die häufigste Herzrhythmus-Störung, hilft ein Kathetereingriff viel besser als eine medikamentöse Behandlung.
Implantate - Was sie sind, was sie können
Die Palette medizinischer Implantate umfasst alle Produkte, welche Körperfunktionen unterstützen oder ersetzen. Implantate für das Herz können sogar Leben retten.
Die Suche nach der intelligenten Hüfte
Orthopäden forschen an Implantaten, die bei Infektionen automatisch Antibiotika freisetzen. Oder die sich melden, wenn die Patienten ihre Gelenke falsch belasten. Erste Versuche laufen bereits.
Artikel / Communiqué in Französisch
L'homme bionique est déjà parmi nous
Minuscule - D'une longueur de 5mm à peine, la rétine artificielle, ou implant rétinien, qui équipe une trentaine de patients dans le monde dans le cadre de l'essai clinique le plus avancé dans ce domaine, comprend 60 électrodes.
Au cœr de la health valley
De Geneve Bienne en passant par Neuchâtel ou Sion, la Suisse romande rassemble un nombre sidérant de savoir-faire dans les domaines biomédicaux, qui en font une sorte de «Health Valley», par analogie à la «Silicon Valley» californienne, berceau de l'informatique.
Health valley: Les raisons du succès
Les 750 entreprises de biotech et de medtech implantées en Suisse occidentale sont une véritable richesse. Enquête sur une réussite.
Health Valley
La Romandie est riche en entreprises et en centres de recherche travaillant dans le sectuer des technologies médicales
Un nouveau site d’informations pour les patients et leurs proches
Quelles sont les différentes sortes d’implants? Quels avantages présententils? Le nouveau site web www.implants-suisse.ch offre de multiples informations sur les différents types d’implants et les formes modernes de traitement, ainsi que des informations plus générales.













































