Sie haben dank einem Implantat an Lebensqualität gewonnen? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte! Und lesen Sie die Geschichte anderer!

Mehr Lebensqualität

Sportlich ins Alter dank künstlichem Hüftgelenk

Der 71-jährige Wolfgang von Känel, genannt „Wolfi“, ist begeisterter Triathlonläufer. Immer schon war er sportlich und neben dem Triathlon auch in anderen Sportarten erfolgreich. Bis dann vor sieben Jahren seine rechte Hüfte anfing zu schmerzen. Der Arzt diagnostizierte Arthrose und verbot ihm zeitweise den Sport. Als schliesslich ein Hüft-Implantat unumgänglich wurde, war er sich nicht sicher, ob er je wieder einen Triathlon bestreiten würde.

Der Wille wieder Sport zu treiben

„Nach meiner Operation verspürte ich den Wunsch, mich wieder sportlich zu betätigen. Also habe ich das Training langsam aufgebaut und erst nach zwei Jahren wieder an einem Wettkampf teilgenommen“, erzählt Wolfgang von Känel. Die Motivation Sport zu treiben kommt dabei aus seinem Umfeld, der Liebe zur Natur und dem Gefühl, sich bewegen zu wollen. Gerade im Alter sei es wichtig, regelmässig zu trainieren, findet von Känel. „Wenn wir uns nicht bewegen, werden wir weniger leistungsfähig. Innaktivität beeinträchtigt die Muskelleistung und fördert deren altersbedingte Rückbildung. Es muss ja nicht gleich ein Ironman sein“, schmunzelt er. Mit seiner Geschichte würde er gerne seine Altersgenossen zu mehr Bewegung motivieren, denn seine Lebensphilosophie lautet: „Der Mensch bewegt sich nicht weniger, weil er alt wird; er wird alt, weil er sich weniger bewegt.“

Erfolgreiche Ironman-Teilnahme

Seit der erfolgreichen Hüftimplantat-Operation konnte sich Wolfgang von Känel seit 2007 bereits viermal für die Weltmeisterschaft ‚Ironman 70.3’ qualifizieren. Das erste Mal kam er in Clearwater (USA) auf Platz 22, beim zweiten Mal wurde er zwölfter, letztes Jahr schaffte er es auf den 7. Platz und dieses Jahr in Las Vegas auf Platz neun. „Heute spüre ich das Hüftgelenk nicht mehr oder nur sehr selten. Die Zuschauer finden, dass ich beim Rennen „komisch“ laufe, aber das sieht nur optisch so aus. Ich fühle mich beim Sport und auch im Alltag pudelwohl“, betont von Känel. Er ist sehr dankbar für seine Gesundheit und hofft, noch bis ins hohe Alter fit zu bleiben. Denn dies ist für ihn Lebensqualität und Lebensfreude!

Vize-Mister Schweiz 2010 trägt ein Hüftimplantat

Stefan Tobler ist schön, sportlich und jung. Diese Voraussetzungen mussten alle Kandidaten der Mister Schweiz Wahl erfüllen, um am Schönheitswettbewerb vom 8. Mai 2010 teilnehmen zu können. Stefan unterschied sich von seinen Mitbewerbern vor allem durch ein Merkmal: sein Hüftimplantat. Er ist mit einer Hüftdysplasie zur Welt gekommen. Diese starke Verformung des Hüftkopfes führt zum vorzeitigen Verschleiss des Hüftgelenks, was starke Schmerzen verursacht. Vor zwei Jahren hat sich der heute 28-jährige entschieden, ein künstliches Hüftgelenk einsetzen zu lassen. „Meine Lebensqualität hat sich seither enorm gesteigert, ich kann wieder schmerzfrei Sport treiben, sogar joggen“ erzählt Stefan strahlend. Von aussen ist vom Implantat nichts zu sehen, „nur die Narbe ist geblieben, ein schönes Andenken“, schmunzelt er.

Wie ein zweiter Geburtstag

„Als Kind habe ich manchmal so lange Fussball gespielt, bis ich vor Schmerzen kaum noch gehen konnte“, erinnert sich Stefan. Er wollte durch seine Behinderung bei seinen Mitschülern nicht auffallen und hat dafür oft Schmerzen in Kauf nehmen müssen. „Menschen mit Arthrose können sich wohl in meine frühere Situation hineinversetzen“, meint Stefan, „jede länger andauernde Bewegung verursachte Schmerzen, für einen Gesunden gar nicht vorstellbar“. Heute kann Stefan uneingeschränkt Sport treiben. Er tanzt gerne, geht regelmässig in den Boxkeller trainieren oder ist mit dem Bike in der Natur unterwegs. Seine neu gewonnene Lebensqualität ist für Stefan so wertvoll, dass er den Tag seiner Operation wie einen zweiten Geburtstag feiert.

Nach zwei Wochen wieder auf dem Home-Trainer

Stefan hat sich gut auf die Operation vorbereitet. Mit regelmässigem Training hat er seine Muskeln aufgebaut und so eine gute Basis für eine schnelle Genesung geschaffen. Bereits zwei Wochen nach der Operation setzte er sich täglich zwei Stunden auf den Home-Trainer. Nach drei Monaten konnte er bereits in den Wald rennen gehen. Stefan hat die drei Wochen in der Reha gut genutzt: „Ich habe viel Zeit in den Muskelaufbau investiert, das ist wichtig für die Stabilität der Gelenke. Das Aufbautraining der Reha intensiv zu nutzen, empfehle ich allen Patienten mit implantiertem Hüftgelenk“. Der Einsatz hat sich gelohnt – wer Stefan sieht, ohne seine Geschichte zu kennen, würde nie auf die Idee kommen, dass an diesem Körper etwas nicht echt ist.

„Dank meiner künstlichen Augenlinse kann ich wieder alles sehen“

(Frau E.G., Diagnose „Grauer Star“)

„Bei mir haben die Schwierigkeiten – wie wahrscheinlich bei den meisten – so um den 50. Geburtstag herum begonnen. Plötzlich konnte ich nicht mehr gut lesen, hatte Mühe mit Kleingedrucktem, brauchte überall mehr Licht. Irgendwann bekam ich dann meine erste Lesebrille. Während einer gewissen Zeit war wieder alles beim alten, ich fühlte mich gut. Dann kam der Tag, an dem ich eine stärkere Brille benötigte. Und nach ein paar Jahren fiel es mir auch zunehmend schwerer, Dinge auf eine grössere Entfernung klar zu sehen. Für diese Situationen bekam ich eine weitere Brille und mein Leben wurde dadurch immer komplizierter:

Ich brauchte grössere Taschen, weil ich immer drei Brillen mitnehmen musste. Beim Einkaufen musste ich zuerst die richtige Brille in der Tasche finden, um überhaupt beurteilen zu können, ob das Gemüse frisch ist. An der Kasse habe ich nur noch mit grossen Nötli bezahlt, denn ich konnte das Kleingeld nicht mehr unterscheiden. Es wurde mir einfach alles zuviel! Deshalb ging ich zum Augenarzt, der feststellte, dass ich am Grauen Star leide. Ich sagte: „ Aber den Grauen Star kann man doch operieren, oder?“ Er schaute mich an und sprach dann die für mich erlösenden Worte: „Keine Sorge, das kriegen wir wieder hin!“ Er erklärte mir, dass es möglich ist, künstliche Linsen ins Auge zu implantieren. Diese sehr häufige Operation biete gute Chancen auf die fast komplette Wiederherstellung des Sehvermögens. Was für wunderbare Aussichten – im wahrsten Sinne des Wortes! Ich habe deshalb nicht lange gezögert und mich dafür entschieden, diese Operation durchführen zu lassen.

Drei Tage nach der Operation bin ich mit meinem Mann ins Bündnerland gefahren, ins Engadin. Das war so ein wunderbares Erlebnis, weil ich wieder alles sehen und geniessen konnte – die wunderbare Landschaft, die fernen Berggipfel, die Häuser am Strassenrand. Ich war ausser mir vor Glück und habe dauernd allen Leuten erzählt, dass ich endlich wieder klar sehen kann. Für mich steht fest: diese Operation hat mein Leben grundlegend verändert. Ich fühle mich wieder stark und beschwingt, kann meinen Alltag problemlos meistern.“

 
TYPO3 Agentur