Fallpauschalen-System

Wie in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern sowie in den USA und Australien, wurden per 1. Januar 2012 auch in der ganzen Schweiz sogenannte DRGs (Diagnosis Related Groups, deutsch Diagnosebezogene Fallgruppen) eingeführt. Sie gelten nur für die Vergütung von Leistungen von stationär behandelten Patienten in Akutspitälern. Im Gegensatz zur Vergütung pro Tag oder pro einzelner Leistung wird bei Fallpauschalen die gesamte medizinische Leistung pro Behandlungsfall pauschal vergütet.

Das Prinzip:
Vergleichbare Spitalfälle, also Behandlungsfälle mit gleichem Leistungsinhalt, werden immer ein und derselben Fallpauschale zugeordnet.

Das Ziel:
Gleiches Geld für gleiche Leistung. Die Schweiz hat mit dem System SwissDRG eine helvetisierte Form des Deutschen Systems G-DRG erhalten, das seit 2004 in ganz Deutschland gültig ist.

Die Medizintechnik-Branche der Schweiz hat ihre Haltung dazu in einem Positionspapier (PDF) formuliert.

Quelle: Fasmed

 
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