So werden Fallpauschalen patientenfreundlich

Der Dachverband der Schweizerischen Handels- und Industrievereinigungen der Medizinaltechnik FASMED setzt sich ein für eine patientenfreundliche Ausgestaltung von Fallpauschalen. Für Patienten besonders wichtig sind folgende Argumente:

Die Qualität der stationären medizinischen Versorgung soll auf dem heute hohen Niveau erhalten bleiben oder weiter ausgebaut werden.

Die Patientinnen und Patienten sollen die bestmöglichen Diagnose- und Behandlungstechniken erhalten. Das führt zu mehr Lebensqualität und kürzeren Therapie- und Rehabilitationszeiten, was auch der ganzen Gesellschaft nützt.

Fallpauschalen dürfen nicht dazu führen, dass Kosten gesenkt werden, ohne Rücksicht auf den Nutzen für die Patienten zu nehmen.

Diese Form der Spitalfinanzierung soll die Wirtschaftlichkeit der Leistungserbringung und den Qualitätswettbewerb fördern. Fallpauschalen sollen dazu führen, dass die Spitäler ihre Angebote, Prozesse und Strukturen überprüfen und optimieren. Mehr Effizienz darf aber nicht heissen, dass auf dem Rücken von Patienten gespart wird.

Die therapeutische Freiheit des Arztes soll vollumfänglich gewährleistet bleiben.

Ärzte sollen auch weiterhin indikationsbezogen, individuell und mit dem Patienten die Wahl der am besten geeigneten Therapie treffen. Dies gilt insbesondere auch, wenn Implantate zum Einsatz kommen.

Der zeitgerechte Zugang zu Innovationen soll möglich bleiben.

Medizinische Innovationen, seien es verbesserte Operationstechniken oder neue oder verbesserte Produkte oder Geräte, dienen immer dem Nutzen von Patienten. Sie ermöglichen schnellere Diagnosen und Heilung, längere Arbeitsfähigkeit oder Mobilität und insgesamt eine bessere Lebensqualität. Daher muss Patienten der rasche Zugang zu Innovationen, die bessere Behandlungsergebnisse bringen, auch künftig gewährleistet bleiben. Mehr dazu im Positionspapier Innovationsfinanzierung des FASMED.

 
TYPO3 Agentur