Sparen bei meinem Implantat?

Die schweizerische Bevölkerung hat weltweit eine der höchsten Lebenserwartungen. Dass diese immer noch weiter ansteigt, ist in erster Linie ein Verdienst der qualitativ hochstehenden medizinischen Versorgung. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die Medizintechnik. Ohne deren innovative Produkte wäre diese Entwicklung nicht möglich. Der hohe Nutzen der modernen Medizin für die Lebensqualität der Menschen und für die Volkswirtschaft geht in der gesundheitspolitischen Diskussion immer mehr unter. Dort wird aktuell nur noch vom Sparen geredet.

Lebensqualität hat ihren Preis

Wir wollen unser Leben auch im Alter noch bei guter Lebensqualität geniessen. Wir wollen nach einem Unfall oder einer Krankheit bald wieder unser gewohntes Leben führen. Diese Umstände darf die Politik nicht allein aus der Kostenoptik betrachten. Damit verbunden ist eine wertvolle Leistung zum Wohle der betroffenen Menschen und der Gesellschaft.

Es ist eine grosse Herausforderung unserer Zeit, eine qualitativ gute medizinische Versorgung für alle verträglich zu finanzieren. Dienen aber die im Moment diskutierten Lösungsansätze tatsächlich dem Wohle der Patienten?

Nutzen für den Patienten soll Priorität behalten

Unter der momentanen „Pflästerli-Politik“ (z.B. geplante Massnahmen gegen den starken Anstieg der Krankenkassenprämien) leidet die Qualität des Gesundheitswesens. Sinnvolle Massnahmen zur Reform des Gesundheitswesens müssen den Nutzen für den Patienten in den Mittelpunkt stellen, das heisst, seinen Gesundheitszustand und seine Lebensqualität. Der Wettbewerb im Gesundheitswesen muss Gesundheitsdienstleistungen hervorbringen, welche die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten optimal befriedigen sowie qualitativ hochwertig und nachhaltig sind. Der Behandlungserfolg über den ganzen Behandlungszyklus steht im Zentrum.

Werden die Patientinnen und Patienten in der Schweiz auch künftig noch Zugang zu den für sie am besten geeigneten Implantaten haben?

Ungewisse Folgen der neuen Spitalfinanzierung

2012 wird eine neue Spitalfinanzierung eingeführt. Kernstück ist die schweizweite Einführung von leistungsbezogenen Fallpauschalen. Das neue System beinhaltet gewisse Risiken, welche die Tendenz zur reinen Sparpolitik weiter verschärfen könnten.

Medizintechnik-Unternehmen im Einsatz für Patienten

Das tragen die Unternehmen der Medizintechnik dazu bei, dass Patientinnen und Patienten in der Schweiz weiterhin die für sie wirkungsvollste und am besten geeignete Behandlung erhalten:

Der Verband der MedTech-Branche setzt sich für eine patientengerechte   Ausgestaltung von Fallpauschalen ein. (DRG-Positionspapier)

  • MedTech-Unternehmen arbeiten in der Forschung mit operierenden Ärzten zusammen.
  • Sie forschen intensiv und entwickeln Implantate, die immer näher an das menschliche Original herankommen und dadurch optimale Verträglichkeit und Lebensdauer aufweisen.
  • Sie machen sich – gemäss den WZW-Kriterien des Bundesamtes für Gesundheit – dafür stark, dass nur echte Innovationen auf den Markt kommen. Diese sollen den Patienten möglichst rasch zur Verfügung stehen. (Positionspapier Innovationsfinanzierung)
  • Sie tragen aktiv dazu bei, dass die Diskussion im Gesundheitswesen vor allem über den Nutzen von medizinischen Leistungen geführt wird. Hohe medizinische Qualität verursacht nicht zwingend hohe Kosten. Qualität und Wirtschaftlichkeit lassen sich gleichzeitig verbessern. Das ist das zentrale Ziel der Innovationen in der Medizintechnik.
 
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