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Schnell zurück im Alltag

Wasserski-Meisterschaft statt Leben im Rollstuhl

(Valérie-Anne Jaquier, wieder mobil dank medizintechnischer Innovation)

Es war im Mai 2006, auf dem Lac de Crozet, erinnert sich die Schweizer Meisterin im Wasserski-Slalom, Valérie-Anne Jaquier. Während Valérie mit über 50 kmh über das Wasser kurvt, taucht plötzlich hinter einer Boje eine Ente auf… „Ich habe nur einen einzigen Augenblick gezögert, bin instinktiv ausgewichen“. Sie fühlt, wie es ihrem Nacken einen fürchterlichen Schlag versetzt und vespürt ein Prickeln in den Armen. Resultat: ihre Nackenwirbel sind blockiert.

Der Tetraplegie entronnen
Das Resultat des Zwischenfalls: die Bandscheibe zwischen dem 6. und 7. Halswirbel ist verschoben und drückt gefährlich auf das Rückenmark. Der jungen Waadtländerin, die in Préverenges wohnt, droht das Schicksal „Tetraplegie“ (Lähmung aller vier Gliedmassen). Ihre medizinischen Betreuer machen ihr unmissverständlich klar, dass sie ihren Lieblingssport aufgeben muss. Sie müsse notfallmässig operiert und die Bandscheibe entfernt werden – auch wenn dies ihren Hals versteifen und ihre Beweglichkeit einschränken wird.

Schliesslich wendet sich Valérie an den Neurochirurgen Professor Heinz Fankhauser. Er schlägt ihr eine Lösung vor, die sie hoffen lässt, ihren Lieblingssport auch weiterhin ausüben zu können: ein Implantat aus Titankeramik, das zwischen den Wirbeln C6/C7 eingesetzt wird und die verschobene Bandscheibe vollständig ersetzt.

Nach einem intensiven und harten Aufbautraining steht Valérie im Sommer 2007 erneut auf ihrem Monoski. Ein Jahr später holt sie sich den Titel als Schweizer Open Meisterin zurück, entgegen allen Unkenrufen, die das Ende ihrer Karriere prophezeit hatten. „Das war eindeutig mein schönster Sieg. Heute lebe ich nahezu schmerzfrei. Nur bei längeren Reisen und auch wenn ich länger am PC arbeite, verspannen sich meine Nacken- und Rückenmuskeln wie dies auch bei jedem anderen der Fall wäre.“ Sie lächelt… „Ich bin wirklich enorm dankbar, dass ich Zugang zu moderner Medizintechnik hatte, denn nur so war es möglich, dass ich weiterhin uneingeschränkte Mobilität und alle Sinnesempfindungen geniessen kann.“

 
TYPO3 Agentur