Die Romandie beherbergt viele Unternehmen und Forschungszentren im Medizintechnik-Sektor
mehr »
MedTech – Perle der Schweizer Volkswirtschaft
Mit rund 3700 Betrieben verfügt die Schweiz in Europa über die grösste Dichte an MedTech-Unternehmen pro Kopf. Und mit über 48'000 Beschäftigten deckt die Branche einen Anteil von rund 10 Prozent der europaweit in der Medizintechnik tätigen Personen ab. Bei Implantaten, Hörgeräten, Einrichtungen für Diagnostik und Laborinstrumenten sowie Systemen zu minimalinvasiven Chirurgie sind Schweizer Unternehmen international führend.
Detailliertere Zahlen finden Sie in der Broschüre Medizintechnik - eine Schlüsselbranche für die Schweiz
Gefahr für Standort Schweiz?
Die Schweizer Medizintechnik-Branche ist über mehrere Jahrzehnte stets überdurchschnittlich stark gewachsen und hat selbst in Zeiten der Stagnation neue Stellen geschaffen. Wie gut die Zukunftsaussichten der Branche in der Schweiz sind, hängt eng mit den Entwicklungen im eigenen Gesundheitswesen zusammen. Negative Auswirkungen wie zum Beispiel der qualitative Abbau von Leistungen aus Spargründen würden die Patienten treffen. Sie hätten aber auch Konsequenzen für die Volkswirtschaft.
Bezogen auf den Implantate-Sektor der Medizintechnik heisst dies: Nur wenn in der Schweiz auch in Zukunft noch Implantate der neusten Generation mit innovativen Fortschritten verwendet werden, wird unser Land auch ein Spitzen-Standort von Forschung, Entwicklung und Exportproduktion bleiben.
Standorte von Medizintechnik-Unternehmen finden sich in der ganzen Schweiz. Besonders stark vertreten ist diese Branche in den Regionen
Nordwestschweiz,
Bern, Westschweiz (
Genf),
Tessin und im Grossraum
Zürich
Hoher Exportanteil
Der grösste Teil der in der Schweiz hergestellten medizintechnischen Produkte wird exportiert. Der Exportanteil am MedTech-Umsatz beträgt bei den Herstellern gut 90 Prozent. Die Exporte der Medtech-Produkte haben sich von 2001 bis 2008 um 109 Prozent auf fast 10 Milliarden Schweizer Franken gesteigert und tragen heute rund 5 Prozent zu den Schweizer Warenexporten bei.
Die schweizerischen MedTech-Exporte sind insbesondere ab Mitte der 90er Jahre markant schneller gewachsen als das Total der Exporte. Deutschland und die USA sind die mit Abstand wichtigsten Absatzmärkte für Schweizer MedTech-Produkte.
Die hohen Anforderungen und Standards im Heimmarkt sind ein gutes Verkaufsargument für den Export. Wer ein Produkt in der Schweiz erfolgreich lanciert, hat gute Chancen, sich damit auch auf dem Weltmarkt zu etablieren. Entsprechend haben viele ausländische Medizintechnik-Firmen die Schweiz als Produktionsstandort oder als Standort für ihren europäischen Hauptsitz gewählt.
Um Schweizer KMU den Zugang zu den Exportmärkten zu öffnen, wurde im September 2010 die Exportplattform
„
Medtech Switzerland
“ ins Leben gerufen.















